Wichtige Kriterien für die jährliche Vergabeentscheidung sind für die Seko:

  • Eigeninitiative
  • Verlässlichkeit des Bewerbers
  • Einsatzbereitschaft im Verein
  • Teilnahme an Trainingsmaßnahmen
  • Wettkampf-sportliche Aktivitäten und Erfolge
  • Sportliche Ambitionen des Bewerbers (kurz und mittelfristig)
  • Evtl. Kadermitgliedschaften

    Zwingende Voraussetzungen (spätestens zum Beginn der Saison) sind:
  • Gültiger Segelflugschein mit F-Schlepp-Berechtigung
  • Mindestens 50 h Gesamtflugzeit auf Segelflugzeugen
  • Gesamt-Streckenflugerfahrung von mindestens 500 km
  • Erfolgte Meldung für einen Segelflugwettbewerb in der Saison
  • Abstell-/Unterstellmöglichkeit für den Anhänger
  • Möglichkeit zum Transport des Segelflugzeug-Anhängers

    Die Förderkandidaten-Auswahl findet im Herbst durch die Segelflugkommission statt nach Begutachtung und Bewertung aller Bewerbungen statt.
    Bewerbungen sollten bis zum 31.10 an folgende Adresse eingegangen sein:

    Luftsport-Verband-Rheinland-Pfalz
    An die Segelflug-Kommission
    Stichwort "Förderflugzeug"
    Postfach 164
    55561 Bad Sobernheim

    (oder per e-mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! )


    Eine Bewerbung um eines der beiden Förderflugzeuge sollte folgendes beinhalten:

  • Persönliche Intention und Ambitionen (einschließlich Planungen für die kommende Saison)
  • Persönlicher Steckbrief einschl. aller Kontaktdaten (e-mail, Telefon, Adresse)
  • Ausbildungsnachweis Streckensegelflug
  • Fliegerischer Lebenslauf und sportliche Erfolge
  • Beurteilung von Vereinsvorstandes und/oder Jugendleiter, Ausbildungsleiter
  • Evtl. voraussehbare terminliche Einschränkungen / Präferenzen in der kommenden Saison

    Ablauf der Förderung

    Die Förderflugzeuge können je nach Antrags- und Bedarfssituation für je einen, oder auch bis zu drei Piloten zur Verfügung gestellt werden. In letzterem Fall sind die Terminlichkeiten von den Förderkandidaten zu Saisonbeginn abzustimmen.

    Nach Benennung der Förderkandidaten durch die SeKo erfolgt im Frühjahr (Februar / März) eine Übergabe des Flugzeugs an die Bewerber. Bis zu diesem Termin spätestens müssen alle Bedingungen zur Nutzung des Flugzeugs erfüllt sein.

    Um die Übergabekontrollen, die Beratung der Piloten und vieles mehr kümmert sich Volker von Garrel. Der Flieger wird von ihm mit gültiger Jahres-Nachprüfung bis zum Ende der Saison bereit gestellt. Der jeweilige Pilot ist fortan für eine ordentliche und sichere Unterstellung des Flugzeugs sowie die entsprechende Pflege und Kontrolle während des Betriebs verantwortlich.

    Beide Flugzeuge sind sowohl gegen Schäden gegenüber Dritten (Haftpflicht) als auch für den Beschädigungen am Gerät selbst (Voll-Kasko) versichert. Die Versicherungsprämien sowie weitere Kosten des Unterhalts, der Instandhaltung des Flugzeuges und Transportanhängers, sowie sämtlichen Zubehörs trägt die Segelflugkommission.

    Im Falle eines Kasko-Schaden ist eine Selbstbeteiligung von bis zu 2.000,- € vom verantwortlichen Pilot zu tragen. Ansonsten fällt für den Piloten / die Pilotengruppe für eine Jahresnutzung eines Förderflugzeugs unabhängig von Startzahl und Flugzeit lediglich eine Anerkennungsgebühr von € 200,00 an.

    Sollte ein Förderkandidat aus unerwarteten Gründen (z.B. Krankheit, Verletzung, berufliche Veränderung) das Förderangebot über einen Zeitraum länger als sechs Wochen nicht mehr weiter nutzen können, so ist ein Mitglied der SeKo darüber zu informieren.