Modellflugklasse F3C, ferngesteuerte Hubschrauber

Die ernsthafte Beschäftigung mit dem ferngesteuerten Modellhubschrauber begann Ende der sechziger Jahre. Neue Mechanikideen und funktionierende Stabilisierungskreisel für den Heckrotor brachten Anfang der achtziger Jahre den Durchbruch. Der Kreis der Modellhubschrauberfans nimmt seitdem ständig zu. Es ist daher keine Seltenheit mehr, dass es heute Vereine gibt die nur Hubschraubermodellflug betreiben. Das traditionelle Wettbewerbsprogramm setzt sich aus präzise zu fliegende Schwebe- und Kunstflugfiguren zusammen. Seit Gründung der F3C genannten Wettbewerbsklasse war der Hubraum der Antriebsmotoren auf 10 cm³ beschränkt.

Hieraus ergaben sich ein Rotordurchmesser von 1,50 m und ein Modellgewicht von unter 5 kg. Die Hubraumlimitierung wurde vor einigen Jahren auf 15 cm³ angehoben. Neben dem klassischen Wettbewerbsprogramm, was an das Flugvermögen der manntragenden Hubschrauber angelehnt ist, entwickelte sich seit knapp zehn Jahren ein Freestyle Kunstfliegen mit allen nur erdenklichen Figuren. Das Fluggerät Modellhubschrauber wird hierbei bis aufs äußerste belastet. Die Normalfluglage ist bei den geflogenen Figuren fast gar nicht mehr zu sehen. Es werden seitens der Piloten eine Steuerfähigkeit und ein Trainingsstand gezeigt, der bis vor einigen Jahren niemals für realisierbar gehalten wurde. Neben dem klassischen Antrieb durch einen Zweitaktverbrennungsmotor gibt es in den letzten Jahren einen Trend zum Antrieb durch einen Akku betriebenen Elektromotor oder auch durch Turbinen.

 

Fachreferent Hubschrauber

Georg Averesch
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