ACHTUNG!

Betreff: Anforderungen hinsichtlich der fortlaufenden Flugerfahrung

 

Liebe Ballonsportfreunde,

aus gegebenem Anlass weise ich auf die Rechtsauffassung des Landesbetriebes Mobilität Rheinland-Pfalz Fachgruppe Luftverkehr hin, nach der Inhaber einer BPL oder LAPL Lizenz, abgesehen von den weiteren Anforderungen, auch den Nachweis darüber erbringen können müssen, innerhalb der letzten 24 Monate eine Schulungsfahrt mit einem Lehrer durchgeführt zu haben.

Bei Nichteinhaltung resultieren aus einer unberechtigten fliegerischen Tätigkeit besonders weitreichende straf-, lizenz- und versicherungsrechtliche Konsequenzen!

Für die Einhaltung der entsprechenden Ausübungsvoraussetzungen sind Sie als Pilotin oder Pilot selbst verantwortlich. Maßgeblich ist die Dokumentation der Voraussetzungen im Flugbuch.

Für Inhaber einer Berechtigung zur gewerblichen Nutzung oder zur Beförderung von Fluggästen gelten außerdem die Anforderungen zur fortlaufenden Flugerfahrung (Ausübungsvoraussetzungen) gemäß FCL.060 VO(EU) Nr. 1178/2011.

Darüber hinaus sind auch alle weiteren Anforderungen nach

VO(EU) Nr. 1178/2011 ff. zu erfüllen.

Im Fall einer bestandenen Befähigungsüberprüfung oder praktischen Prüfung gelten die Ausübungsvoraussetzungen ab Prüfungstag für 24 Monate als erfüllt.

Scheuen Sie sich also nicht den Termin für die notwendige Schulungsfahrt mit einem

Lehrberechtigten zu vereinbaren.

Die Gesetzestexte im Fortgang hier erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.

Die Verordnung (EU) Nr. 1178/2011 der Kommission vom 03.11.2011 zur Festlegung technischer Vorschriften und von Verwaltungsverfahren in Bezug auf das fliegende Personal in der Zivilluftfahrt findet grundsätzlich in Deutschland seit dem 08.04.2013 Anwendung.

Regelungen zur Lizenzierung sind in Anhang I, dem sogenannten „Part FCL“ festgelegt.

Bitte beachten Sie, dass Sie gemäß FCL.230.B [BPL] bzw. FCL.140.B [LAPL(B)] vorgenannter Verordnung die Rechte aus Ihrer BPL bzw. LAPL(B)

nur ausüben dürfen, wenn Sie die entsprechenden Anforderungen hinsichtlich der fortlaufenden Flugerfahrung (Ausübungsvoraussetzungen) erfüllen:

FCL.230.B

BPL - Anforderungen hinsichtlich der fortlaufenden Flugerfahrung

 

1a) Inhaber einer BPL dürfen die mit ihrer Lizenz verbundenen Rechte nur ausüben, wenn sie in den letzten 24 Monaten in einer Ballonklasse mindestens Folgendes absolviert haben:

  1. 6 Flugstunden als PIC, einschließlich 10 Starts und Landungen, sowie 
  2. einen Schulungsflug mit einem Lehrberechtigten in einem Ballon innerhalb der entsprechenden Klasse und innerhalb der größten Gruppe, für die sie Rechte besitzen; 
  3. außerdem müssen Piloten, wenn sie qualifiziert sind, mehr als eine Ballonklasse zu fliegen, um ihre Rechte in der anderen Klasse ausüben zu können, innerhalb der letzten 24 Monate mindestens 3 Stunden Flugzeit in dieser anderen Klasse einschließlich 3 Starts und Landungen absolviert haben.

1 b) Inhaber einer BPL, die die Anforderungen gemäß Buchstabe a nicht erfüllen, müssen, bevor sie ihre Rechte wieder ausüben dürfen,

 

  1. eine Befähigungsüberprüfung mit einem Prüfer in einem Ballon innerhalb der entsprechenden Klasse und mit dem maximalen Hülleninhalt, für den sie Rechte besitzen, absolviert haben oder
  2. die weiteren Flugzeiten oder Starts und Landungen absolvieren, wobei sie mit Fluglehrer oder alleine unter der Aufsicht eines Lehrberechtigten fliegen, um die Anforderungen gemäß Buchstabe a zu erfüllen. 

 

FCL.140.B

LAPL(B) - Anforderungen hinsichtlich der fortlaufen

den Flugerfahrung

1a) Inhaber einer LAPL(B) dürfen die mit ihrer Lizenz verbundenen Rechte nur ausüben, wenn sie in den letzten 24 Monaten in einer Ballonklasse mindestens Folgendes absolviert haben:

  1. 6 Flugstunden als PIC, einschließlich 10 Starts und Landungen, sowie
  2. eine Schulfahrt mit einem Lehrberechtigten;
  3. daneben müssen Piloten, wenn sie dazu qualifiziert sind, mehr als eine Ballonklasse zu fahren, um ihre Rechte in der anderen Klasse ausüben zu können, innerhalb der letzten 24 Monate mindestens 3 Stunden

Flugzeit in dieser anderen Klasse einschließlich 3 Starts und Landungen absolviert haben.

1 b) Inhaber einer LAPL(B), die die Anforderungen gemäß Buchstabe a nicht erfüllen, müssen, bevor sie ihre Rechte wieder ausüben dürfen:

  1. eine Befähigungsüberprüfung mit einem Prüfer in der entsprechenden Klasse ablegen, oder
  2. eie weiteren Flugzeiten oder Starts und Landung en absolvieren, wobei sie mit Fluglehrer oder alleine unter der Aufsicht eines Lehrberechtigten fliegen, um die Anforderungen gemäß Buchstabe a zu erfüllen.

 

FCL.060.B

Fortlaufende Flugerfahrung (bei Beförderung von Gästen)

1 a) Ballone. Ein Pilot darf einen Ballon im gewerblichen Luftverkehr oder zur Beförderung von Fluggästen nur betreiben, wenn er in den letzten 180 Tagen Folgendes absolviert hat:

  1. (1) mindestens 3 Fahrten als steuernder Pilot in einem Ballon, davon mindestens eine Fahrt in einem Ballon der entsprechenden Klasse und Gruppe, oder
  2. (2) eine Fahrt in der entsprechenden Ballonklasse und -gruppe unter der Aufsicht eines Lehrberechtigten, der gemäß Unterabschnitt J qualifiziert ist

 

Mit freundlichen Grüßen
Holger Scheibel

 

Die Stadt Gladenbach im hessischen Landkreis Marburg-Biedenkopf war in der ersten Augustwoche mit der Deutschen Meisterschaft für Heißluftballone wieder einmal Austragungsort eines ballonsportlichen Großereignisses. Der rheinland-pfälzische Spitzenpilot Sven Göhler (40) konnte sich bereits bei der mit 4 Aufgaben besetzten 1. Fahrt an der Spitze des Feldes platzieren, eine Position die er in den folgenden Fahrten behaupten konnte. Alle rheinland-pfälzischen Luftsportler gratulieren dem symphatischen Piloten aus Stadecken-Elsheim mit seiner Mannschaft Anja Klein, Benjamin Reim, Jochen Lohmann und Heike Gerdes, sowie Observer Helmut Schäfer.

Für einen Bericht über die „Deutsche“ lassen wir Sven Göhler selbst zu Wort kommen:

Ballonfahren ist Kopfsache, Gefühl und Training

Diese Weisheit trifft für das sportliche Ballonfahren in besonderem Maß zu. Die meisten Erfolge oder Misserfolge lassen sich in eine dieser Kategorien zuordnen. International ist die Leistungsdichte enger zusammengerückt. Piloten, die gezielt trainieren, fahren konstanter und erfolgreicher. Oftmals entscheiden Kleinigkeiten über ein Top- oder Flop-Ergebnis in einer Aufgabe. So geschehen eine Woche vor der Deutschen Meisterschaft bei der World Balloon Trophy in Echternach (Luxembourg), eine der anspruchsvollsten Veranstaltungen in Europa. Mit meinem nagelneuen 2000er Schroeder Mistral fuhr ich zu meinem ersten Wettbewerb in diesem Jahr. In Gedanken noch im Berufs- und Privatleben, leistete ich mir so manchen Patzer oder wurde von meiner eigenen Technik durch Totalausfall kalt erwischt. Aber dann verbesserte sich das Fahrgefühl merklich. In Echternach wurde auch die Zusammenarbeit der deutschen Teams trainiert. Früher Konkurrenten -heute sind wir Mannschaftsspieler. Einen kleinen Anteil daran haben sicher auch die Balloontracker. Die meisten Piloten der Nationalmannschaft sind dank dieser „Helfer“ datenfunktechnisch verknüpft.

Jetzt aber zur DM in Gladenbach und der 1. Fahrt am Donnerstagmorgen:
Es windet auf unserem selbst gewählten Startplatz. Vor uns 4 Qual-der-Wahl-Ziele. Aus der strammen Startfessel schießt der Ballon nach oben. Ausgeglichen wähne ich die Schicht der Linksdrift noch über mir und gebe wieder Gas. Plötzlich zieht der Ballon nach rechts und wird schnell. Also, nichts als Deckel auf und runter. Das erste Ziel passiere ich mit 150 Metern. Vor mir liegt aber noch ein zweites Ziel, dass ich jetzt im Visier habe. Treffer mit 4 Metern! Im Anschluss folgt ein von der Wettbewerbsleitung vorgegebenes Ziel. Die anzufahrende Koordinate liegt über dem Gladenbacher Kirchturm. Für mich ein kleiner taktischer Vorteil, tief und langsam anfahren zu können. Wenige Meter davor steige ich auf die Wertungshöhe von 1350 Fuß. Das 3. Ziel ist ein Fly On. Die Anfahrt verläuft dank gut steuerbarer Winde problemlos und ich erreiche eine Markerablage von 1,28 Metern. Abschließend fahren wir eine Maximum Distance in den südöstlichen Winkel der Wettbewerbskarte. Erfolgreiches „Zipfeln“ könnte nur noch Gasmangel oder der Ausfall der jetzt wichtigen Navigation am Laptop verhindern.

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Die 2. Fahrt am Donnerstagabend:
Gemeinsam starten wir aus dem Hainpark auf ein vorgegebenes Ziel. Am Boden wechselnde aber sonst gut steuerbare Winde sind charakteristich. Mein Abstieg in der Endanfahrt kommt ein wenig zu früh. Schnell hoch, etwas nach rechts korrigiert und gleich wieder runter. Im Fallen wird der Marker ausgeklinkt und landet an einem Schenkel des ausgelegten Zielkreuzes. Den Startpunkt der folgenden Minimum-Distance-Aufgabe wähle ich im Lee des Rimberges. 100 Meter nach der Kuppe bremst der Gegenwind den Mistral und wir parken dicht über den Bäumen. In 22 Minuten gelingt mir eine Schleife, die mich auf 90 Meter zum Ausgangspunkt zurückbringt. Als 3. Aufgabe sollten wir eine Maximum Distance fahren. Wegen zunehmender Regengefahr nördlich von uns, wurde aber diese Aufgabe gecancelt.

Die 3. Fahrt am Abend des Freitag:
Auf dem Aufgabenblatt stand eine doppelte Fuchsjagd. Normalerweise muss man nur dem Fuchsballon taktikfrei nachfahren. Kurz vor dem ersten Ziel drehte das gesamte Windsystem nach rechts und zwang mich aufzusteigen. Für einen Abstieg war es jetzt aber zu spät. Der Marker fiel aus großer Höhe mit einer noch akzeptablen Streuung. Die Weiterfahrt zum Endlandplatz des Fuchsballons bestimmte jetzt die Suche nach der verbliebenen Linksdrift. Sehr viel war aber nicht mehr drin und auch der zweite Marker musste von oben Richtung Zielkreuz geschleudert werden.

Am nächsten Tag:
Die Morgenfahrt ist im Nebel versunken, die Abendfahrt wurde vom Gewitterregen fortgespült und die Aussichten für den Sonntagmorgen waren nur noch gruselig.
Für das Gesamtklassement sind keine Änderungen mehr möglich und so bleibt nur noch mein Fazit:
Der Trainingswettbewerb vor der Deutschen Meisterschaft hat sich voll ausgezahlt. Auch alle anderen Piloten der World Balloon Trophy erzielten vordere Plätze. Die annähernd gleichstarken Mattias Borgmeier und Martin Wegner erreichten auch wegen ihrer gezielten Vorbereitungstrainings verdientermaßen die Plätze 2 und 3.
Beachtenswert ist das Anschneiden der jungen Piloten Tobias Anzeneder, Pascal Kreins und Moritz Wieczorek. Der Nachwuchs positioniert sich und sammelt Erfahrung. Die Damenwertung entschied Sylvia Meinl gleich bei ihrer ersten DM für sich. Weiter so! In einem Jahr ist die EM der Damen im eigenen Land.
Unser Dank gilt dem Windmessteam der Nationalmannschaft um Yogi Stassen und Dirk Rummler, sowie Meteorologe Michael Noll. Mein perönliches Dankeschön geht an Schroeder fireballoons für die Bereitstellung des schnellen Mistrals.

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Das Siegertrio der Deutschen Heißluftballon-Meisterschaft
v.l.: 2. Pl. Matthias Borgmeier, Deutscher Meister Sven Göhler, 3. Pl. Martin Wegener;



(Text und Bilder: Sven Göhler)

 

Sven Göhler berichtet von einem hochalpinen Ballonwettbewerb im Salzburger Land
Zu einem der wenigen oder vielleicht zum einzigen echten Ballonsportwettbewerb in den Alpen trafen sich Ende Januar 2010 über 40 ambitionierte Sportpiloten aus halb Europa, ballonum in Zell am See die Faszination der alpinen Berglandschaft mit der Jagd nach Ranglistenpunkten zu verbinden. Die inzwischen 31. Auflage wurde auf Grund der schwindenden Ranglistenwettbewerbe hierzulande für deutsche Ballonfahrer immer interessanter.

Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Wettbewerb gibt es in Zell am See keine Grenzen des Wertungsgebietes. Eine Maximum Distanz ist das, was der Wind, der eigene Gasvorrat und der Sonnenuntergang hergeben und das eigene Sicherheitsdenken zulassen. Wenn dann mit Nordwinden ein Ritt über die Alpen möglich ist, wird diese Woche einfach zu einem besonderen Erlebnis.

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Das Organisationsteam um Heidrun Prosch hatte wieder ganze Arbeit geleistet. Neben den Ballonfahrten am Tag war abends immer ein Ballönerevent geplant. Auf diesem Wege den österreichischen Gastgebern ein herzliches Dankeschön.

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Gleich am ersten Wertungstag wurde es ernst. Das Wetter war zwar nicht sonnig, ließ aber ein Fly In zu. Für die 2. Fahrt hatte der Wettbewerbsleiter Dan Sherrill aus den USA ein Rennen zum Wertungsgebiet (1 km Radius um den Startplatz) und 3 Qual-der-Wahl-Ziele als Aufgaben gestellt. Hier empfahl es sich zu warten und die langsame Trift der gestarteten Ballone genau zu beobachten. Die letzten im Starterfeld kämpften dann aber mit den einschlafenden Winden, um nach Stunden zu den folgenden Zielen zu gelangen. Nach einem Tag wetterbedingter Pause kam der Mittwoch mit schnellen Nordwinden. Allen war klar, dass es heute über den Alpenhauptkamm und vielleicht bis in die Nähe von Triest gehen könnte. Lediglich eine geschlossene Wolkendecke bei Lienz zwang uns, noch bis Mittag zu warten. Die Zielstellung diesmal war das schon bekannte Rennen zum Wertungsgebiet, ein vorgegebenes Ziel auf dem Alpenhauptkamm und eine Maximum Distanz bis kurz vor Sonnenuntergang.

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Da alle Aufgaben nur über 3000 m gut gefahren werden konnten, gestaltete sich die Wahl des Startplatzes als sehr schwierig. Die Taktik war einfach. Zügig wollten wir in die schellen Oberwinde steigen und hoffen, dass der Kurs dort oben auf die Edelweisspitze unserem 2. Ziel passt. Der Rest der Fahrt hängt dann vom Gasvorrat, vom Mut und der Erfahrung des Piloten ab. Während meine Nationalmannschaftskollegen Martin Wegener und Adi Kohl es vorzogen, noch vor der italienischen Grenze zu landen, blieben von den deutschen Teilnehmern Matthias Borgmeier, Stefan Wittich und ich auf ca. 4000 m. Der Adria zum hineinspringen nah, sind wir kurz vor 16.00 Uhr sicher zwischen Triest und Venedig gelandet. Matthias beendete als Weitester seine Fahrt in Slowenien. Der nächste Tag brachte uns aufliegende Wolken und Freizeit, die wir mit Kartenspielen, am Schießstand und abends auf der Rodelbahn verbrachten. Am Freitag, dem letzten Wettbewerbstag, sollte noch eine Minimum Distanz folgen. Wir Flachländer sind es ja gewohnt, bei dieser Aufgabe bis zum Ende der Mindestfahrzeit unseren Ballon bestmöglich zu parken. Logischerweise war in den Köpfen fast aller Piloten die Aufgabe danach beendet. Die Windbedingungen ließen aber nun das Fahren einer Box zu. Das taten die meisten Piloten, kehrten über die rückläufigen Höhenwinde zum Startplatz zurück und wunderten sich später über ihr hervorragendes Ergebnis. Laut dem Regelwerk zählt die Distanz zum CLP. Meistens ist dieser Punkt der Flaggenmast am Startplatz.

ballonAm Abend fand auf dem Stadtplatz in Zell am See die feierliche Siegerehrung statt. Wie im Vorjahr wurde wieder die deutsche Nationalhymne gespielt und es herrschte eine ausgelassene Stimmung. Anschließend trafen sich alle zum traditionellen Abschiedsdinner in Kaprun, unterhielt sich mit alten und neuen Freunden bis spät in den Abend und waren uns einig, 2012 wiederzukommen. Ein Dank für die professionelle Teamarbeit geht an meine Nationalmannschaftskollegen und meine Crew Anja Klein, Dieter Benner und Basti Seifert.

- Gesamtergebnisstabelle -

 

“Wünsche und Anforderungen der Ballonfahrer zur Arbeit der Wetterberater“ so lautete das Thema eines Vortrages, den Holger Scheibel, Ballonreferent im rheinland-pfälzischen Luftsportverband auf Einladung von Hans-Dieter Saffran, Leiter der Luftfahrtberatungszentrale München im Rahmen eines einwöchigen Fortbildungsseminars für Wetterberater des Deutschen Wetterdienstes (DWD) und des benachbarten Auslandes Mitte März 2010 im hessischen Langen gehalten hat.

In einem kurzen Rückblick geht Scheibel nachfolgend nochmals auf die Besonderheiten,, Schwierigkeiten und Zukunftsperspektiven bei Wetterberatungen für Ballonfahrer ein.
Ich denke, für Wetterberater gehören wir Ballonfahrer, bedingt durch die Eigenarten unserer Luftfahrzeuge, auf die Liste der schwierigen Kunden.Im Gegenzug können wir Ballonfahrer uns nun einmal nur schwerlich mit der Realität von größeren Differenzen zwischen der Vorhersage und den tatsächlichen Bedingungen auf unserem punktuellen Startplatz abfinden. Da wünschen wir Ballonfahrer vielfach Verbesserungen in einer Größenordnung, die heute für Wetterberater (noch) nicht zu leisten sind. An dieser Stelle sei aber schon verraten, das hinter den Kulissen an Verbesserungen gearbeitet wird. So wird z.B. gerade die Neugestaltung der Ballonwetterberichte erarbeitet.Leider gilt als realistisches Datum für die Veröffentlichung erst das Jahr 2012. Also ich bin heute schon gespannt...

Doch um gemeinsam unseren Zielen näher zu kommen, braucht der DWD immer auch unsere aktive Unterstützung. Da ist erst einmal schlichte Basisarbeit gefragt. So war ich sehr verwundert das 1/3 der Seminarteilnehmer bisher nicht einmal eine Ballonfahrt selbst miterleben durften. Ständige Kontakte zu Ballonfahrern sind ohnehin seltener geworden. Dazu zählt auch der kleine, aber immer auch nützliche Plausch am Telefon wie es ihn früher noch öfter gab. Ein Dank also an die „Servicenummer“ die in erster Linie nur den Reichtum der Telefonprovider sichert!
Ich habe auch deshalb unsere „Wetterfrösche“  aktiv dazu aufgerufen, sich ruhig einmal mit Ballonfahrern in Ihrer Region in Verbindung zu setzen um bestehenden Defiziten abzuhelfen. Wie soll eine Beratung optimal erfolgen wenn die Berater die Praxis ihrer Kunden nicht ausreichend kennen?Dazu zähle ich natürlich auf eure Hilfe!Greift also ruhig selbst zum Telefon oder in die Mailtastaturen. Ich bin ganz sicher, das Berater die diese Hilfe bekommen, die gewonnenen Erfahrungen sofort in Ihrer Arbeit erfolgreich umsetzen.
Darüber hinaus wünschen sich die Berater auch eine möglichst häufige Resonanz auf Ihre Prognosen. Unser Ziel dabei ist die Ständige Verbesserung der Vorhersagen nicht zuletzt auch durch die Ergebnisse unserer „Testfahrten“.
Nutzt dazu ab sofort bitte  die unten angegebenen Mailadressen und gebt mir eine Kopie, damit ich einen Überblick über unsere Bemühungen bekomme. Nur meckern beim Ladefest hilft eben nicht.
Herzlichen Dank noch einmal an Herrn Saffran und seinen Beratern für die Gelegenheit zu diesem Vortrag. Ich hoffe wir können zukünftig öfter solche Termine zum Austausch nutzen.
Euer Holger Scheibel


Deutscher WetterdienstLuftfahrtberatungszentrale Mitte FAC 2 Gebäude 149 E
Hausbriefkasten 150
6260549 Frankfurt-Flughafen
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Deutscher WetterdienstLuftfahrtberatungszentrale Südwest Plieninger Straße 70
70794 Filderstadt-Bernhausen
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Deutscher WetterdienstLuftfahrtberatungszentrale Süd Terminalstraße Mitte 18MAC Nord
Eb07
85356 München-Flughafen
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Deutscher WetterdienstLuftfahrtberatungszentrale West Wallneyer Straße 10
45133 Essen
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Deutscher WetterdienstLuftfahrtberatungszentrale Nord Bernhard-Nocht-Straße 76
20359 Hamburg
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Deutscher WetterdienstLuftfahrtberatungszentrale Ost Columbiadamm 3
10965 Berlin
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Deutscher WetterdienstLuftfahrtberatungszentrale Südost Kärrnerstraße 68
04288 Leipzig
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